Bleib fit, bleib zu Hause

Das Coronavirus hat den sporttreibenden Menschen aktuell viele Möglichen genommen. Sport und Bewegung sind aber wichtig. Viele Bewegungsinitiativen sind in den letzten Tagen unter dem Motto „Schau auf dich, bleib zu Hause“, entstanden. Ein paar davon stellen wir vor, damit auch Sie nach Corona stärker wieder zurückkommen.

Der Kampf gegen das Coronavirus Covid-19 hat Österreich erfasst. Das Gebot der Stunde lautet: Schau auf dich, bleib zu Hause. Durch die Reduktion der Kontakte zu anderen Menschen wird versucht, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wir sollten zu Hause bleiben und so wenig wie möglich aus dem Haus gehen.

Wer kann, arbeitet von zu Hause aus. Viele Menschen sind innerhalb weniger Tage in Kurzarbeitsmodelle gewechselt und deutlich mehr als gewohnt in ihren eigenen vier Wänden. Die Fitnesscenter und Sportanlagen sind alle geschlossen. Die von der Regierung erlassen Schutzmaßnahmen erlauben zwar, dass einzelne Personen alleine spazieren, laufen oder einfach an die frische Luft gehen dürfen, aber alles mit einer entsprechenden Vorsicht.

„Als Sportler versucht du mit dem vorhandenen Material das Maximum herauszuholen.“

Katrin Neudolt

Sport in den eigenen vier Wänden

Die Sportvereine haben ihre Trainings eingestellt. Viele Hobbysportler leiden darunter. Besonders für Spitzensportler ist das ein Problem. Viele befinden sich gerade in der gezielten Vorbereitung auf große Wettkämpfe. Die erfolgreiche österreichische Badmintonspielerin Katrin Neudolt musste ihr Training umstellen. Statt in der Halle trainiert sie jetzt im Garten und in der Wohnung. Sie versucht, die neue Trainingssituation positiv zu sehen und sagt im Interview mit dem Bundessportmagazin: „Als Sportler versucht du mit dem vorhandenen Material das Maximum herauszuholen.“ So wie sie machen es viele andere Sportlerinnen und Sportler auch. Besonders kurios war die Aktion des niederösterreichischen Ultraläufers Rainer Predl. Nachdem der von ihm veranstaltete Lasseer Benefizlaufs coronabedingt auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste, verlegte er diesen kurzerhand in seine Wohnung. Statt an der barocken Basilika von Lassee führte die Laufstrecke nun an Waschmaschine, Herd und Küchentisch vorbei. Ganze 11024 Runden drehte Predl in seiner Küche und sorgte damit für einen Weltrekord. Noch nie zuvor ist jemand 70 Kilometer in seiner Küche gelaufen.

Zahlreiche Angebote im Internet

Wer nicht auf Weltrekordniveau um den Küchentisch laufen kann oder will, findet im Internet eine Vielzahl an Angeboten. Die drei österreichischen Sportverbände sind auch in Zeiten von Corona um die Fitness und den Zusammenhalt ihrer Mitglieder bemüht.
Um die sportliche Routine weiterhin aufrechtzuerhalten, hat der ASVÖ die „21 Tage Challenge“ ins Leben gerufen. Auf der Homepage des Verbandes finden sich zahlreiche Videos mit Bewegungsübungen für alle Altersklassen, die eine Alternativmöglichkeit zum klassischen Outdoor-Sporteln bieten.
Der ASKÖ lädt zu einer „Fit mach mit Challenge“ ein. Ziel ist es dabei zu zeigen, wie vielfältig man die Wohnung, den Balkon, den Garten oder die Natur nutzen kann, um alleine oder im Kreis seiner Familie Sport zu treiben. Die Teilnehmer sind dabei aufgerufen kurze Videos von ihren sportlichen Aktivitäten zu machen und an den Verband zu senden. Für die besten Videos winken ein paar sportliche Preise.
Die Sportunion versucht die Lücke, die die Corona-Krise in unser Sozialleben geschlagen hat, mit dem Hashtag #sportunionathome zu schließen. Auf einer Social Wall werden dazu die besten Beiträge der Sportunion-Vereine aus den sozialen Medien gesammelt.
Das sind nur ein paar der vielen neuen Sportinitiativen. Täglich entstehen neue. Für jede Könnens- und Altersstufe ist etwas dabei. Das Bundessportmagazin wird weiter berichten.

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